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Reute - Donauwörth

15 kg hinten drauf. Ungewohnt.
15 kg hinten drauf. Ungewohnt.

Jetzt aber wirklich. Mit einem Tag Verzögerung habe ich es endlich geschafft. Aber um 9, als ich eigentlich los wollte, hat es geregnet und ein kalter Wind ist ums Haus gefegt. Also erst mal abwarten und auf besseres Wetter hoffen. Lt. Wetterbericht sollte das schlechte Wetter in Richtung Osten abziehen. Ok, genau meine Richtung.

 

Als ich um halb elf aufsteige, tröpfelt es. Auf dem Weg Richtung Stadt denke ich, dass ein Test vielleicht gar nicht so verkehrt wäre. Wer weiß, wofür man's braucht. Also noch schnell ins Café Berlin rein, in der Nase rumstochern lassen und weiter.

 

Ich erinnere mich, dass ich vor 6 Jahren, als ich zum Nordkap aufgebrochen bin (Start in Scheho), vor Schemmerberg wieder umkehren musste, weil der Radweg überflutet war. Das sollte mir heute nicht passieren. Also statt über Scheho nach Laupheim und ab hier in Richtung Riss und Donau.

 

Schwarze Wolken begleiten mich auf der ganzen Strecke. Aber bis auf ein paar Tropfen bei Erbach komme ich trocken durch. 

 

Nach Ulm wird der Donauradweg meistens zu einem Naturweg durch lange Auwälder. Viele Pfützen, viel Matsch, aber meistens doch gut fahrbarer feiner Schotter. 

Hinter Günzburg geht es auch immer wieder weg von der Donau, oft sind die Wegweiser etwas verwirrend, aber ich habe inzwischen dazu gelernt. Um Dillingen rum regnet es wieder ein bisschen, aber nicht weiter schlimm. 

Den anvisierten Campingplatz in Donauwörth finde ich sofort. Der wird von einem Kanu - Club betrieben. Ich bin der einzige Gast. Aber als erstes muss ich meinen Corona - Test vorweisen. War doch eine gute Idee heute morgen. Mit vielen kleinen Schlenkern und ein paar Umleitungen komme ich heute auf knapp 140 flache km.