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Von Leipzig nach Dessau

In Leipzig
In Leipzig

So stellt man sich keinen 1. Juli vor. Grau, kühl, windig. Aber immerhin trocken. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in Leipzig einen Ruhetag einzulegen, weil ich von der Stadt bisher nur den Bahnhof und den Flughafen kannte.

Aber unter diesen äußeren Umständen macht ein längerer Stopp auch keinen Sinn. Also kreisle ich zwei Stunden in der Leipziger Innenstadt an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei und mache mich dann um 12 auf den Weg nach Dessau.

 

Die Orientierung ist heute problemlos, die Fahrradwegweiser stehen immer an der richtigen Stelle. Das verhindert leider nicht die vielen Kopfstein - Passagen in vielen Ortschaften. Dazu kommt ein starker Gegenwind, der ein leichtes Rollen unmöglich macht.

 

Auch heute komme ich wieder an mehreren großen Seen vorbei, die durch die Flutung des Braunkohle - Tagebaus entstanden sind. Heute sind das alles Naturschutzgebiete. Zutritt meist verboten. Das wird vermutlich auch gut sein, weil die chemische Industrie rund um Bitterfeld vermutlich am Ende der DDR-Zeit bestimmt noch einige Altlasten auf günstigem Weg entsorgt hat.

 

Auch heute kein Tag für Landschaftsbilder. Alles grau bis schwarz.

Als ich kurz vor meinem heutigen Campingplatz direkt an der Elbe im Norden von Dessau einfahre, beginnt es leicht zu nieseln. 

Ich kann nicht Jammern. Fast der erste Regen. 

80 km bei fast 0 Höhenmetern bin ich heute gefahren.

 

 


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