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Nach Wittenberge an der Elbe

Havelberg
Havelberg

Ganz was Neues : Beim Aufstehen und Packen scheint die Sonne. Frühstück gibt's heute an der Tanke. Das Ziel ist etwas difus. Auf der geplanten Route müsste ich heute 140 km fahren, um einen Campingplatz zu finden. Wenn ich die Route über die Elbe nehme, finde ich schon bei 100 einen.

 

Für die Gesamtstrecke spielt es keine große Rolle. Also weiche ich von der geplanten Route ab und fahre über Havelberg nach Wittenberge. Ab Havelberg laufen die Havel und die Elbe brav nebeneinander her, nur getrennt durch einen Damm, auf dem sich der Radweg befindet. Und das mit einem guten Belag. Nix Kopfstein, nix Wurzelstrecke.

 

Nach 20 km geht dann die Havel in die Elbe. Kurz danach entschließe ich mich zu einem Bad in der Elbe und muss wieder feststellen, dass das ein ganz schön tückisches Unterfangen ist, weil man ganz leicht die Strömung vergisst. Zwei kurze entspannte Schwimmzüge und man stellt fest, dass sich das Gerödel am Ufer ganz schnell entfernt hat. Da kommt sofort ein wenig Hektik auf und einige schnelle Schwimmzüge in Richtung Ufer bringen das Ganze wieder in Ordnung.

 

Mein Ziel in Wittenberge ist der Sportboothafen, an dem ein Hafenmeister das Kommando über eine Anlegestelle für Boote, einen Wohnmobilstellplatz und eine Wiese zum Zelten hat.

 

Am Rande sei noch erwähnt, dass es in Brandenburg wie schon in den letzten Jahren furztrocken ist. Höchste Waldbrandgefahr in den ausgetrockneten Kieferwäldern. 

Nach den Wassermassen, die wir im Süden abbekommen haben, kaum vorstellbar. Aber davon ist an der Elbe nichts zu spüren.

 

Knapp 100 km sind es heute. 

 

 


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