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Von der Elbe an die Weser

Im Autohafen von Bremerhaven
Im Autohafen von Bremerhaven

Die Nacht war erstaunlicherweise trocken, obwohl es gestern Abend ganz anders ausgesehen hat.

Aber es ist grau und windig, als ich um 9 in Richtung Cuxhafen starte. Der Wind kommt gerade von vorne, es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis ich da bin und einen Kaffee zu mir nehmen kann. 


Danach geht es weiter zum nördlichsten Eck, an die Stelle, an der die Elbe in die Nordsee mündet. Ein bisschen kucken, viele Urlauber sind hier. Die Stelle wird durch einen Turm, die Kugelbake, markiert.


Ums Eck rum geht es jetzt in südwestlicher Richtig immer am Deich entlang nach Bremerhaven. Das hat den angenehmen Effekt, dass der Wind jetzt schräg von hinten kommt. 

In Bremerhaven geht's mitten durch das Hafengebiet, vorbei an vielen riesigen Autotransportern. Diese sehen aus wie Schuhschachteln, mit einem Schiff, wie wir es kennen, hat das wenig zu tun. Die laden hier Kias, Toyotas usw. ab und nehmen dafür Mercedes und BMW auf. Endlose Schlangen von LKW ziehen sich durch das ganze Gebiet. 

Die Stadt ist noch genau so hässlich wie vor 30 Jahren, als ich hier ein paar Wochen gearbeitet habe. Zum Hafen hin sind zwar ein paar spektakuläre Gebäude gebaut worden, am Gesamtbild ändert das aber wenig.

Deshalb : Schnell weg hier und mit der Weserfähre rüber nach Nordenham. Die Stadt ist zwar auch nicht viel schöner, aber es gibt einen netten Campingplatz an der Weser, wo man sich für 1,70 sogar ein Erdinger kaufen kann. Paradiesisch. 

Mit 85 km war es heute ziemlich entspannt. Meine Wunden von gestern haben mich nicht weiter tangiert. Und nach der Ankunft kam sogar noch die Sonne raus. 




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