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Steinfort - Luxemburg

Den Radsportlern sagt das was
Den Radsportlern sagt das was

Kurz, es bleibt kompliziert. Der Grund heute?

Als ich gestern Abend nach zwei Bierchen in der Stadt zum Campingplatz zurück kam, war meine Powerbank mit Stecker und Kabel weg. Ok, Handy wär schlimmer, aber die Stromversorgung ist im Nach - Kartenzeitalter schon ziemlich wichtig.


Also kreiseln heute alle Gedanken um die Ersatzbeschaffung. Nach dem Frühstück beim Aldi suche ich einen Handyshop in der Stadt. Vergebens. Also breche ich auf mit dem Gefühl, irgendwo in der belgischen Ardennenpampa ohne Strom liegen zu bleiben. Also auf jeden Fall strengstes Fotoverbot.

Wie erwartet, wird auch die Strecke sehr anspruchsvoll. Flach gibt's nicht mehr. Entweder rauf oder runter. Meistens rauf. Und immer wieder die spannende Frage, wie lange macht das Handy noch mit.

Es hält zu meinem Erstaunen bis Bastogne.

Dort finde ich den lang ersehnten Laden. Noch 15 Minuten Mittagspause. Daneben ein Dönerladen. Also Döner bestellt, der Laden macht auf, ich rein, der Döner bleibt solange liegen, Stecker für 19, 90 gekauft, (Verbrecher), Handy lädt jetzt im Dönerladen auf und ich kann endlich weiter. Mit halb vollem Handy. Eine Powerbank gab's im Übrigen nicht.

Es ist heiß, ich brauche noch Wasser. So eine Art Supermarkt steht da. Aber es ist eher ein Ramschladen, der alles hat. Auch eine Powerbank für 9,50. Was für ein Wahnsinn.


Aller Sorgen befreit geht's weiter und plötzlich sind die Autonummern gelb. Luxemburg. Aber die Berge bleiben. Rauf und runter. Einer nach dem Anderen.

Mein Tagesziel heißt Steinfort. Noch 32 km Dort gibt es einen Campingplatz. 18 km davor, bin ich plötzlich bin ich wieder auf Bahntrasse. Es geht noch ewig weit runter, ins Tal der Allert. Die Trasse ist angenehm zu fahren, die großen Berge sind weg. 


Endlich in Steinfort, ein Supermarkt, noch ein bisschen Getränke und Obst kaufen. Ein unglaublicher Laden. Luxemburg scheint eine andere Klasse zu sein.

Dann stelle ich fest, dass der Platz nicht am Ort ist, sondern 8 km davon entfernt. Und davon das meiste wieder zurück.

Und so kommts, dass es wieder 8 Uhr ist, als ich nach ca. 110 km und 1600 hm dort einfahre. Eigentlich träume ich jeden Tag davon, spätestens um 5 am Ziel zu sein und dann noch ein bisschen zu relaxen. Aber vielleicht klappt es ja noch.


Weil es heute praktisch keine Bilder gibt, noch ein paar von gestern. Von Quentin aus Charleroi. 




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