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Rottweil 2.5.

Donautal nach Beuron
Donautal nach Beuron

Ich versuche es kurz zu machen: Nach dem kalten Ostwind der letzten Tage ist es heute total anders. Um 9 Uhr ist es  schon einigermaßen angenehm warm, allerdings kommt der Wind aus Südwesten,  also genau daher, wo ich hin will. Jetzt wäre ich auch abfahrbereit, aber: Handy und Uhr haben keinen Strom. Wie doof kann man sein. Mit einer 45 minütigen Verzögerung geht's dann aber los. Ohne Navi, ich kenn mich ja aus. 

 

Über Ertingen und Mengen geht es nach Sigmaringen.  Ich habe schwere Beine, die Maientour zum Biergarten nach Schussenried war wohl zu hart. Also gönne ich mir ein Paar Bahnkilometer bis Beuron. Jetzt ist es richtig warm, ab Mühlheim verlasse ich die Donau und fahre jetzt über Mahlstetten und Gosheim Richtung Lemberg.  (In Mahlstetten hängt ein Transparent zu Ehren von Emma Aicher. Für die Nichtskifahrer: 2 x Silber bei Olympia.)

Der gehört zwar nicht zu den 16 Summits, ist aber mit 1015 m der höchste Berg der Schwäbischen Alb. Ursprünglich war ich der Meinung, es wäre der höchste Württemberger, der liegt aber im Allgäu. Der Schwarze Grat bei Isny. Der kommt dann halt am Schluss.

 

Kurz vor dem Gipfel des Lembergs muss ich sogar schieben, das letzte Stück mache ich dann ohne Rad. Den 33 Meter-Turm nehme ich auch noch mit. Danach geht's runter nach Rottweil. Jetzt ist es sogar richtig heiß. Völlig ungewohnt. 

 

Weil die Nächte im Mai noch richtig kalt sein können, habe ich für die ersten 4 Etappen eine Warmshowers-Übernachtung eingeplant.  Die erste hat also schon mal geklappt. Bei Oskar und Ursula in Rottweil. 

 

Rechnerisch waren es 119 km und 1300 Höhenmeter. 

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