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Eutin 28.-31.5.

Bungsberg Nr. 10
Bungsberg Nr. 10

Es hat mich wohl etwas schlimmer erwischt,  als ich mir eigentlich selber eingestehen will. Wenn ich mal raten soll? Schwere Bronchitis.  Die Bluesfesttage kommen gerade recht, um mich wieder aufzupeppen und dann am Montag erholt weiter zu Radeln. 

Als ich am Freitag nach einer durchschwitzten Nacht aufwache, fühle ich mich fast gesund.  Gerade so richtig,  um den Hinterreifen mit Elan zu wechseln und die vermaledeite Schraube an meinem Schaltwerk zu fixieren.  Ersteres gelingt,  zweites nicht. Was solls? Hält auch so. 

Gegen Abend stelle ich fest,  das wars mit der Gesundung.  Die Hustenattacken werden stärker.

Am Samstag morgen steht ein Geburtstagsfrühstück an, danach habe ich mir den Summit Nr. 10, den Bungsberg, mit 167 m höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, vorgenommen. Das muss wenigstens sein. Der ist 17 km von Eutin entfernt. Ganz langsam und gemütlich und natürlich ohne Gepäck. Ich muss meinen Puls unten halten,  bin völlig kurzatmig. Das funktioniert auch einigermaßen gut. Es ist bedeckt und angenehm warm. Dann bin ich oben und könnte jetzt das erste Mal ein Gipfelbier nehmen,  aber es macht mich einfach nicht an. Das ist das Bedenklichste.  

Nach zweieinhalb Stunden bin ich zurück und stehe noch ein bisschen auf dem Bluesfest rum, beschließe dann aber, noch zu relaxen. 

Was ich morgen machen will, ist mir immer noch nicht klar. Wie geplant die Tour fortsetzen oder noch ein Erholungstag?

Um 18 Uhr entscheide ich mich für letzteres. Ich fühle mich einfach sch....

 

Sonntag: Draußen ist es warm und mich fröstelt.  Schlaf in der Nacht? So gut wie Fehlanzeige. Das sieht nicht so aus, als wäre ich am Montag gesund. 

 

Ich muss die Notbremse ziehen. Das wars fürs erste. Nix wie heim, auskurieren. In zwei Wochen geht es weiter.  

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