
Seit dem Brocken weiss ich gar nicht mehr, wie sich Berge anfühlen. Beim rumdümpeln im flachen Gelände kommt einem mit der Zeit schon ein 20 m - Hügel als Berg vor. Heute darf ich eine Neugewöhnungsphase erleben. Zunächt geht's aber nach dem Abbau gemächlich runter nach Meißen. Erst mal frühstücken an der Elbe mit Blick auf die Albrechtsburg.
Nach dem überqueren der Elbe beginnt ab jetzt der Anstieg in Richtung Erzgebirge. Zunächst gemächlich im Tal der Triebisch. Es dauert einige Km bis die 200 m Linie geknackt ist. Aber danach geht's zur Sache, jetzt gibts keinen Flusslauf mehr, dem man folgen kann, ab jetzt stellen sich alle Bäche und Hügel quer zur Fahrtrichtung. Das heißt, es geht nur noch rauf und runter, wobei die Tendenz natürlich steigend ist. Nachdem ich dann nach 89 km in Marienberg vom Rad steige, habe ich die 600er Linie erreicht, dafür aber insgesamt 1420 hm gebraucht. Was für eine Umstellung. Wenigstens ist es heute etwas angenehmer, weil die Wolken immer mal wieder im Wege stehen. Aber immer dann, wenn es mal wieder einen sausteilen Drecksbuckel hochgeht, sticht die Sonne voll runter. Einen Campingplatz gibt's heute weit und breit nicht, da muss es halt wieder die Landschaft richten.








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