Wenn Hebbe schon mal im Planungsfieber steckt, dann gleich nochmal eine abschließende Herbsttour hinterher. Diesmal sollte es ins Eselsburger Tal bei Herbrechtingen gehen.
Die Anreise per Zug war wie immer etwas spannend. Diesmal, weil ab Ulm bis Langenau ein Schienenersatzverkehr eingerichtet war. Es kam, wie es kommen musste. Der RE3 war verspätet, deshalb der Bus schon weg. Wieder eine Stunde verloren. Danach ging es dann aber zügig nach Herbrechtingen weiter, wo die Tour direkt am Bahnhof startete.
Auf einem kleinen Hügel am Beginn des Tales gabs gleich das erste Startbier, das wir im Supermarkt am Bahnhof erstanden haben. Gestärkt konnten wir also die weitere Tour angehen.
Das Eselsburger Tal ist eine große Schleife der Brenz mit einer Länge von ca. 10 km, gesäumt von den Kalkfelsen der Ostalb mit dazwischen liegenden Wacholderweiden. Eigentlich könnte man die ganze Strecke am Fluss bleiben, aber ein kleiner Abstecher auf die über dem Fluss thronende Falkensteiner Burg hat dann zur Abwechslung auch ein paar Höhenmeter gebracht. Am Umkehrpunkt der Schleife haben wir dann im namensgebenden Ort das Mittagessen zu uns genommen und danach die Kurve in Richtung Herbrechtingen gekriegt.
Eine lockere und stressfreie Wanderung ging mit diesmal pünktlichem Zug - und Busverkehr zu Ende. Der obligatorische letzte Absacker in Biberach eingeschlossen.